Datenkrake Schufa

Informationen über die Schufa beim Kredit

20. Dezember 2013, Thomas Bamberg     

Informationen über die deutsche Schufa

Was Kreditnehmer über die deutsche Schufa wissen sollten

Viel hört man über die Schufa – zum Teil sicher auch viel Negatives. Kreditnehmer werden bei Aufnahme eines Kredites hellhörig, und dass nicht ohne Grund: Die Schufa hat alle relevanten Daten über Sie gespeichert!

Ein riesiger Datenbestand über mehrere Terabyte gibt Auskunft über nahezu jeden deutschen Bürger.

Bei der im hessischen Wiesbaden ansässigen Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, kurz Schufa genannt, handelt es sich um ein deutsches Kreditbüro, das privatwirtschaftlich geführt und von den Kreditgebern – also den Mitgliedern – gemeinschaftlich finanziert wird.

Die Schufa erfüllt den Zweck, die angeschlossenen Klienten, i.d.R. Kreditgeber und Banken, so weit wie möglich vor Kreditausfall zu bewahren.

Darüber hinaus sollen Verbraucher durch die Tätigkeit der Schufa vor etwaigen Überschuldungen geschützt werden, da die meisten Kreditgeber ihre Entscheidungen von den Auskünften der Schufa abhängig machen.

Wird seitens der Schufa z.B. mitgeteilt, dass ein Kreditanwärter in den vergangenen Jahren ein zäher Zahler – und somit schon als unzuverlässig gilt – war, so wird der beantragte Kredit in der Regel verwehrt, der Kreditantrag zurückgewiesen.

Die Schufa: Datensammlung im großen Stil…

Bei der Schufa sind die Daten von etwa 65 Millionen Menschen gespeichert, das sind etwa drei Viertel der deutschen Bevölkerung. Pro Jahr werden rund 90 Millionen Anfragen zur Kreditwürdigkeit überprüft. Das Unternehmen Schufa beschäftigt über 800 Mitarbeiter, der jährliche Umsatz liegt bei weit über 90 Millionen Euro.

Seriöse Kreditaufnahme im Internet mit Bon-KreditDie zur Prüfung der Kreditwürdigkeit übermittelten Daten stammen zum Großteil von den Vertragspartnern der Schufa sowie von den Banken, die die Daten ihrer anfragenden Kunden weitergeben. Vertragspartner sind dabei nicht nur Geld vergebende Stellen, sondern auch Hersteller, Händler und Lieferanten. Eben jene Stellen, die „auf Kredit“ Waren oder Leistungen vergeben. „Kredit“ kann hier auch heißen: Zahlungsziel.

Des Weiteren bezieht die Schufa die benötigten Daten aus öffentlich zugänglichen Quellen, zum Beispiel aus den Schuldnerverzeichnissen der jeweiligen Amtsgerichte oder durch die Überprüfung von Pfändungsschutzkonten. Neben den personenbezogenen Daten, wie dem Namen, dem Geburtsdatum, dem Geschlecht, dem Geburtsort und der Anschrift, enthält das Schufaverzeichnis Informationen über bereits bestehende Kredit- und Leasingverträge, über den Bestand an Kreditkarten und über die Einrichtung diverser Girokonten. Zudem werden bei der Schufa auch Schulden von Verbrauchern geführt, die von der zu überprüfenden Person nicht vertragsgemäß beglichen oder bereits angemahnt worden sind.

Die Schufa-Historie

Gegründet wurde die Schufa im Jahr 1927 von den Brüdern Kurt und Walter Meyer sowie Robert Kauffmann unter der Bezeichnung „Schutzgemeinschaft für Absatzfinanzierung in Berlin“. Aus den später entstandenen 13 weiteren regional agierenden Schufa-Gesellschaften wurde 1952 schließlich die Bundes-Schufa e. V. ins Leben gerufen. Seit dem Jahr 2000 ist die Schufa eine Holding AG.

Mehr im Internet unter www.schufa.de

Tipp unserer Redaktion: Bei ausgezeichneter Schufaauskunft können wir den Kredit der TARGOBANK empfehlen.

Tipp bei angekratzter Bonität: Wenn sich über Kreditnehmer jedoch negative Merkmale im riesigen Datenbestand der Schufa befinden, vergibt keine Bank mehr das erwünschte Geld, so dass Antragsteller in diesen Fällen nahezu ausnahmslos leer ausgehen. Hier kann als letzte Möglichkeit ein Kredit ohne Schufa in Betracht gezogen werden.

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